 Dipl. POP, Kunsttherapeutin GPK
KurzBio Marianne Sinner, dipl POP, Kunsttherapeutin GPK und Dozentin im Fachbereich Künste an der PHZH, ist Mitglied der Zürcher POP-Fakultät seit 2004. Ein Traum hat sie ca. 1992 aus ihrem langjährigen Dasein als introvertierte Künstlerin gerissen und dazu aufgefordert, in die Welt zu gehen, um mit Menschen zu arbeiten. Was zuerst vorsichtig und eher unfreiwillig geschah, ist ihr mit der Zeit, dank der Ausbildung in Prozessarbeit, zur eigentlichen Leidenschaft geworden. Sie bietet Weiterbildungen und Seminare an, arbeitet mit Einzelnen, Paaren und Gruppen (auch gemeinsam mit ihrem Partner Stephan Müller) in
Baselund Zürich. Zugänge aus der Kunst in Verbindung mit Prozessarbeit liegen ihr dabei besonders am Herzen.
Als Mal- und Kunsttherapeutin arbeitet sie mit dem Ansatz der Prozessarbeit, der davon ausgeht, dass der Lebensprozess als solcher seinen Sinn bereits in sich trägt. Sie versteht sich dabei als „Geburtshelferin“, die dabei bleibt, auch wenn es darum geht, in „verwunschene“ Regionen abzusteigen, Wachstumssignale des Gegenübers auffängt, sie einbringt und an der Grenze zum Unbekannten das Bewusstsein behält. So kann vermeintliches „Stroh“ plötzlich als potentielles Gold erfahren und ins Leben integriert werden. Wenn der Klientenprozess es erfordert, setzt sie in ihrer Praxis gestalterische Mittel ein. So konnte sie die Erfahrung machen, dass einige Klientinnen und Klienten ihr „Werk“ nicht nur als Anlass zur Selbsterfahrung sehen wollen, sondern es künstlerisch durcharbeiten, gestalterische Fortschritte machen, kreativer und authentischer im Leben oder/und in ihrer künstlerischen Tätigkeit werden wollen. Ihr langjähriges eigenes Kunstschaffen und ihre Lehrtätigkeit auf diesem Gebiet erlauben ihr, diese anspruchsvollen Prozesse zu begleiten. |